Auswirkungen von Stress

Ständiger Stress mindert nicht nur direkt und augenblicklich die Lebensqualität, sondern hat erhebliche Spätfolgen. Wenn wir uns also über permanenten Stress Gedanken machen, so gilt es, die unmittelbaren organischen Reaktionen auf Stress zu betrachten, die mittelbaren und die Spätfolgen. Da Stress ursprünglich – also in der Menschheitsgeschichte – meist durch körperliche Bedrohungen ausgelöst wurde, hat unser Körper ein Stressreaktions-Programm entwickelt, das ihn in Stresssituationen mit Energien versorgt, die ihm helfen, zu flüchten oder zu kämpfen. Dieses uralte und sehr erfolgreiche Programm läuft auch heute noch ab, wenn wir Stress erleben. Leider ist es zur Bewältigung von z.B. Prüfungen oder Konflikten völlig ungeeignet, da diese Situationen weder mit Flucht noch mit Kampf zu bewältigen sind. Die Folge ist, dass die Energien, die vom Körper bereitgestellt werden, nicht verbraucht werden und daher durch andere Aktivitäten abgebaut werden müssen, z.B. durch regelmäßigen Sport. Geschieht dies nicht, dann setzt eine Kaskade von Autoaggressionen ein. Die Auswirkungen von Stress und deren „Nichtverarbeitung“ bilden eine Kausalkette, an deren Aufarbeitung die Esogetische Medizin einen ihrer Schwerpunkte gelegt hat.

Wie man heute weiß, haben wir Menschen ein zweites Gehirn im Darm, welches mehr Impulse zum Kopfgehirn sendet als es von dort erhält. Dieses „enterische Nervensystem“ ist in seinen Funktionen weitgehend autonom gegenüber dem Kopf. Bei einem durch permanenten Stress erzeugten Druck auf den Solarplexus wird es zu einem Säureüberschuss im Magen kommen, welcher im Lauf der Zeit das Milieu von Dünn- und Dickdarm verändert. Im Darm liegen 70 % der immunaktiven Zellen, und dies autonom vom Kopfgehirn. Dies bedeutet auch, dass die durch „Disstress“ permanenten Gefühlsschwankungen zwangsläufig zur Schwäche des Immunsystems führen. Insbesondere sind es eben die Schlafrhythmusstörungen, welche auf Dauer die Regeneration von Körper und Nervenzellen verhindern.

 

Zusammengefasst sehen wir Dauerstress als einen gefährlichen Zustand des Energieüberschusses an. Die Schwächung der Immunkompetenz ist dann die Folge, in deren weiteren Verlauf sich typische Symptomketten aufbauen, die zum Beispiel mit Bluthochdruck, Hirninfarkt, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen, Diabetes, Tinnitus, Impotenz etc. einhergehen können.

 

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Was kann die Esogetische Medizin gegen Stress-Auswirkungen tun? Ein zentrales Thema ist hier der Schlaf. Insbesondere die Träume und die Schlafrhythmik. Wir beobachten seit langem, dass kranke Menschen fast keine erinnerlichen Träume haben. Peter Mandel entwickelte daraufhin die  Esogetische Traumtherapie. Die Menschen können sich so wesentlich besser an ihre Träume erinnern und sind auch wesentlich besser therapierbar. Dem Regenerationsbedürfnis wird wieder Respekt entgegengebracht, Immunaktivitäten werden gestärkt, eine psychische und körperliche Stabilisierung ist die Folge. Auf der Haut kann die Esogetische Medizin über 150 Traumzonen beschreiben und behandeln. Hierzu haben wir verschiedene Verfahren und Geräte, auch für den Heimgebrauch, entwickelt.